{"id":261,"date":"2019-11-07T18:21:05","date_gmt":"2019-11-07T17:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/35ppp.de\/shanice\/?p=261"},"modified":"2019-11-07T18:28:49","modified_gmt":"2019-11-07T17:28:49","slug":"warum-seit-maerz-2019-nichts-mehr-von-mir-kam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/35ppp.de\/shanice\/2019\/11\/07\/warum-seit-maerz-2019-nichts-mehr-von-mir-kam\/","title":{"rendered":"&#8230; warum seit M\u00e4rz 2019 nichts mehr von mir kam"},"content":{"rendered":"\n<p>Andere Teilnehmer waren deutlich flei\u00dfiger, was das Schreiben und F\u00fchren des Blogs angeht. Leider hat es bei mir dann ab M\u00e4rz sehr nachgelassen, das hatte aber durchaus positive und nicht unbedingt negative Gr\u00fcnde (naja zumindest einen negativen Grund muss ich doch noch auff\u00fchren &#8211; aber dazu sp\u00e4ter mehr). Erst einmal zu den positiven Dingen. Kurz vor meinem Seminar in DC habe ich angefangen f\u00fcr das YMCA in dem SACC Bereich zu arbeiten, was so viel hei\u00dft wie School Age Child Care (gleichzusetzen mit einem Hort in Deutschland). Auch zu entnehmen aus meinem Blogbeitrag &#8222;Und auf einmal ist es M\u00e4rz \u2026&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<p>Leider habe ich dort unregelm\u00e4\u00dfige Arbeitszeiten gehabt &#8211; meist von 6.30 Uhr bis 9 Uhr und dann noch einmal nachmittags von 15 Uhr bis 19 Uhr. Die Arbeit hat mir Spa\u00df gemacht und ich habe auch lustige Dinge mit den Kids machen k\u00f6nnen, sowas wie Basteln, Brettspiele spielen, Hausaufgaben machen oder auf dem Spielplatz toben. Dadurch, dass aber zwischen der morgendlichen und nachmitt\u00e4glichen Betreuung so eine gro\u00dfe Zeitl\u00fccke war, fand ich die Arbeit dort schon weniger cool. Ich habe zwischenzeitlich, um die Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken einen Job bei einer \u00f6rtlichen Cupcakery angenommen und habe dort erst in der Buchhaltung gearbeitet (ich habe Quittungen und Belege abgeheftet und festgehalten in einer Excel Tabelle, \u00dcbersichten der Buchungen erstellt usw.) und als es nichts mehr zu tun gab, da ich die ganze Buchhaltung dann von 2017 aufgearbeitet hatte, im Verkauf ausgeholfen. Leider waren im Verkauf schon viele andere Mitarbeiter angestellt und ich wurde nur angerufen, wenn sie Mitarbeitermangel hatten oder gro\u00dfe Feiertage anstanden (Ostern z.B.).<\/p>\n\n\n\n<p>Also wurde mir schnell klar, dass ich <strong>so<\/strong> regelm\u00e4\u00dfig kein Geld reinbekommen w\u00fcrde und wie es der Zufall wollte, nahm im April die Firma &#8222;Allied American Abstract Cooperation&#8220; Kontakt zu mir auf, bei der ich mich vorher schon einmal beworben hatte f\u00fcr eine Stelle als &#8222;Typist&#8220;, aber abgelehnt worden bin. Sie boten mir eine Stelle als &#8222;Abstractor&#8220; an. Nat\u00fcrlich hatte ich im Vorfeld von diesem Beruf noch nie geh\u00f6rt und ich bin mir auch relativ sicher, dass es keinen vergleichbaren Beruf dazu in Deutschland gibt. Ein Abstractor ist ein sog. &#8222;Titelpr\u00fcfer&#8220;. Er ist f\u00fcr die Untersuchung von Grundst\u00fcckseigentum verantwortlich und bestimmt den rechtlichen Rahmen und die Bedingungen, die f\u00fcr den Titelbesitz bzw. Verkauf vorliegen m\u00fcssen. Dabei werden &#8222;abstracts&#8220; erstellt, die etwa einer kurzen Zusammenfassung \u00fcber das Grundst\u00fcck, die Ma\u00dfen und Absteckungen und ehemaligen sowie derzeitigen Besitzer entsprechen. <\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls kann ich nur sagen, dass ich mit dieser Stelle eigentlich meinen Traumberuf in den USA gefunden hatte. Meine Kollegen waren toll, die Arbeit machte mir Spa\u00df und ich hatte super Arbeitszeiten. Meist so von 8 Uhr bis 16.15 Uhr wovon 45 min Pause waren. Leider wusste ich, dass sich mein Jahr in den USA dem Ende zuneigte, was ich allerdings meinem Chef und den Kollegen verschwieg, da ich Angst hatte vor einer vorzeitigen K\u00fcndigung. In den USA gibt es keinen K\u00fcndigungsschutz und somit kann sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber den Vertrag jederzeit aufl\u00f6sen. Leider habe ich das am Ende mit meiner K\u00fcndigung auch nicht ganz so elegant gel\u00f6st, aber das ist keine Geschichte f\u00fcr das Internet und am liebsten m\u00f6chte ich das auch erstmal ganz weit in den Hinterkopf schieben, da es echt eine miese Aktion f\u00fcr meine Kollegen war \ud83d\ude41 (was mir im Nachhinein auch super leid tut, aber manchmal muss man eben an sich denken&#8230; und da ich ja suuuuper lange vorher schon auf der Suche nach einem Job war, konnte ich es nicht riskieren, diesen zu verlieren). Also man erkennt schon, dass durch die ganzen Jobwechsel, das neue Einarbeiten f\u00fcr die verschiedenen Stellen und die unterschiedlichen Arbeitszeiten kaum Zeit zum Schreiben des Blogs war.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir nun zum negativen Grund, warum ich vom Schreiben des Blogs &#8222;abgehalten&#8220; wurde, was ich ebenso schon in meinem Beitrag &#8222;Und auf einmal ist es M\u00e4rz \u2026&#8220; bemerkt hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie so oft vorher auch, sa\u00df ich zwischen den Morgen- und Nachmittagsstunden des YMCA Jobs bei Dunkin&#8216; und a\u00df meinen Donut und trank meinen Kaffee. In einer unaufmerksamen Minute, kippte ich den gesamten Kaffee \u00fcber meinem Laptop, an dem ich zeitgleich w\u00e4hrend des Essens arbeitete und meine Tastatur lie\u00df sich nicht mehr benutzen. So machte ich mich also z\u00fcgig auf den Weg zu einem Reperaturshop und wollte die Tastatur so schnell wie m\u00f6glich ersetzt haben. Ende vom Lied: Der Austausch kostete mich 300 USD und ich habe nun eine amerikanische Tastatur, also keine Umlaute mehr, kein \u00df und alles andere was eben noch so typisch an einer Qwertz Tastatur ist. Ergo: Es ist suer anstrengend und m\u00fchsam mit meiner Tastatur Texte zu verfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein letzter und damit aber hoffentlich der \u00fcberzeugendste Grund, warum keine Blogs mehr kamen ist, weil ich mit der Planung des Roadtrips besch\u00e4ftigt war und viele Dinge noch nebenbei organisiert habe, wie z.B. Hotels gebucht und Couchsurfer angeschrieben. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber zu dem Roadtrip m\u00f6chte ich mich noch einmal kurz in einem separaten Post \u00e4u\u00dfern. (Hoffentlich wird der nicht zu lang! \ud83d\ude2e ) <\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, dass ihr alle nicht sauer wart, dass nichts mehr kam. Eigentlich vollende ich diesen Blog nur noch, damit ich selber f\u00fcr sp\u00e4ter eine nette Erinnerung an meine Zeit in den USA habe. \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Bis denne!<\/p>\n\n\n\n<p>PS: Es ist mittlerweile der vierte Monat angebrochen, seit dem wir schon zur\u00fcck sind. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit verfliegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andere Teilnehmer waren deutlich flei\u00dfiger, was das Schreiben und F\u00fchren des Blogs angeht. Leider hat es bei mir dann ab M\u00e4rz sehr nachgelassen, das hatte aber durchaus positive und nicht unbedingt negative Gr\u00fcnde (naja zumindest einen negativen Grund muss ich doch noch auff\u00fchren &#8211; aber dazu sp\u00e4ter mehr). Erst einmal zu den positiven Dingen. 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