{"id":1,"date":"2018-06-19T13:32:36","date_gmt":"2018-06-19T11:32:36","guid":{"rendered":"http:\/\/35ppp.de\/shanice\/?p=1"},"modified":"2018-07-10T09:50:34","modified_gmt":"2018-07-10T07:50:34","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/35ppp.de\/shanice\/2018\/06\/19\/hallo-welt\/","title":{"rendered":"Mein Start in ein aufregendes Jahr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\">Tja, wo soll ich eigentlich anfangen? Sowohl meine Vorg\u00e4nger als auch meine jetzigen Mit-PPPler haben sehr viel zum Bewerbungsprozess und zum Auswahlverfahren erz\u00e4hlt. Aber ich denke, dass jede Erfahrung doch irgendwie anders ist und jede auch erz\u00e4hlenswert ist. Also: Wenn euch mein Weg interessiert, wie ich zum PPP gekommen bin, d\u00fcrft ihr gerne weiterlesen &#8211; ansonsten seid einfach gespannt auf meinen n\u00e4chsten Beitrag.<\/p>\n<p>Alles fing an im August 2017. Ich war bereits zwei Monate nun ausgelernt, wusste aber das mein Vertag nur auf ein Jahr befristet ist. Ich konnte mir also \u00fcberlegen: Setze ich auf Risiko, dass meine Firma mich \u00fcbernimmt oder ergreife ich die Initiative und sehe diesen befristeten Arbeitsvertrag als Chance mir &#8222;etwas Neues&#8220; zu suchen? Ich wurde damals schon im zweiten Lehrjahr auf das PPP aufmerksam und hatte mich damals schon im Jahr 2016 (aber noch mehr halbherzig) f\u00fcr das PPP beworben, diese aber dann wieder freiwillig zur\u00fcckgezogen. Im Jahr 2017 habe ich dann von der GIZ eine Erinnerungsmai erhalten, dass die Bewerbungsphase wieder gestartet hat.<\/p>\n<p>Die Entscheidung war dann &#8211; nach reichlicher \u00dcberlegung-\u00a0 gefallen. Ich startete damit die Bewerbung auszuf\u00fcllen und alle Unterlagen zusammenzustellen. Leider etwas sp\u00e4t, aber daf\u00fcr mit voller \u00dcberzeugung (und ja: einige Nachtschichten waren auch dabei).<\/p>\n<p>F\u00fcr alle die es nicht wissen: Die Bewerbungsfrist l\u00e4uft immer zum September des Vorjahres aus. Da ich mein PPP im Jahr 2018\/2019 antrete, war mein Stichtag also der 30.09.2017. Leider habe ich es nie so wirklich mit den Abgaben&#8230; und es kam, wie es kommen musste &#8211; der 30.09. fiel auf einen Samstag, der 01.10. somit auf einen Sonntag, dann kam der 02.10. der ein Br\u00fcckentag war und dann der Feiertag (03.10.). Und ich noch mittendrin im Bewerbungsstress. So war es leider der Fall, dass meine Bewerbungsunterlagen erst am 04.10.17 (dann aber via Express Brief) bei der GIZ eingingen. Also Freunde! Nehmt euch bitte kein Beispiel an mir, auch wenn es in diesem Fall geklappt hat. Ich rate euch, alle Unterlagen zeitnah zusammenzustellen und abzuschicken!<\/p>\n<p>Etwa zwei Wochen musste ich mich gedulden, ehe dann die Einladung via Mail zur Auswahltagung in Berlin einging.<\/p>\n<p>Am 02.11.17 war dann mein Termin. Ihr k\u00f6nnt euch sicherlich vorstellen, dass ich mehr als aufgeregt war.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck habe ich Verwandschaft in Berlin und bin dann einen Tag vorher schon angereist. Ich war am n\u00e4chsten Tag \u00fcberp\u00fcnktlich und habe mich dort noch in ein Caf\u00e9 gesetzt und meine Lernzettel gepaukt!<br \/>\nJa tats\u00e4chlich Lernzettel! Wie damals in der Schule &#8211; man wollte ja schlie\u00dflich auf alles vorbereitet sein.<\/p>\n<p>In der Mail waren etliche Anlagen eingef\u00fcgt, u.a. auch Tipps und Hinweise zu m\u00f6glichen Themenfeldern:<\/p>\n<ul>\n<li>Fragen zum Deutschen Bundestag<\/li>\n<li>Programmablauf<\/li>\n<li>USA und Deutschland: Geographie, Geschichte, Kultur, Politik<\/li>\n<li>Aktuelle Themen in Presse \/ Medien<\/li>\n<li>Europa<\/li>\n<\/ul>\n<p>und all das fand man auch in meinen Lernzettel wieder &#8211; ungelogen: es waren 35 Seiten! Ich denke sp\u00e4testens da wurde auch mir\u00a0klar, wie sehr ich dieses Stipendium doch eigentlich will!<\/p>\n<p>Der Tag hat um 09:00 Uhr begonnen und war f\u00fcr mich gegen 18:00 Uhr vorbei. Leider muss man dazu sagen, dass die Organisation\u00a0des gesamten Tages\u00a0etwas ungl\u00fccklich war, aber bei so vielen Leuten, die an dieser Tagung teilnehmen, ist es auch wahrscheinlich nicht m\u00f6glich es anders umzusetzen.<\/p>\n<p>Als langsam alle eintrudelten im Geb\u00e4ude des VIA Qualifizierungszentrum nahmen wir in einem gro\u00dfen Tagungsraum Platz. Ich glaube wir waren so um die 25 Leute (insgesamt gab es mehrere von diesen Auswahltagungen an unterschiedlichen Terminen und Orten &#8211; ingesamt glaube ich 10 in Berlin und nochmal 7 in Bonn). Wir wurden begr\u00fc\u00dft von freundlichen Leuten von der GIZ und ehemaligen PPP-Teilnehmern. Zuerst stellte sich die GIZ\u00a0selbst\u00a0vor, dann\u00a0wurden Infos und wichtige Daten zum\u00a0PPP gegeben\u00a0und im Anschluss\u00a0kamen wir zum\u00a0Programmablauf\u00a0der\u00a0Auswahltagung.<\/p>\n<p>Gegen 10:00 Uhr wurden wir aktiv. Es gab eine kleine Vorstellungsrunde, dann wurden wir in Gruppen eingeteilt und sollten eine Pr\u00e4sentation vorbereiten. Gott sei Dank stellte das keine gro\u00dfe Schwierigkeit dar, da ich mit sehr netten Menschen zusammen in einer Gruppe war und wir uns auch direkt gut verstanden haben. Unser Thema:<\/p>\n<p><em>&#8222;Stellt euch vor, ihr w\u00e4rt Gast in einer amerikanischen High School und m\u00fcsstet etwas \u00fcber Deutschland vortragen. Macht euch Gedanken \u00fcber Kultur, Politik, Geschichte aber auch die Gesellschaft und Freizeitm\u00f6glichkeiten f\u00fcr junge Leute.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Wir waren vier Leute in einer Gruppe aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und so hatte jeder seinen Teil beizutragen. Wir haben uns entschieden \u00fcber eine Flipchart und Moderationskarten zu pr\u00e4sentieren. Jeder hatte gute Punkte in die Pr\u00e4sentation mit eingebracht und so hat jeder auch am Ende einen Redeteil im Vortrag gehabt. Nachdem alle Gruppen durch waren (pr\u00e4sentiert wurde zeitgleich in zwei unterschiedlichen R\u00e4umen, immer jeweils vor einer Jury aus 4 Leuten), gab es eine kurze Pause und es ging direkt in die Einzelgespr\u00e4che. Diejenigen, die dann nicht gleich am Anfang mit dem Gespr\u00e4ch dran waren, hatten dementsprechend l\u00e4nger Pause. Um 13:00 Uhr ging es dann weiter mit dem Allgemeinbildungs- und dem Englischtest. Zusammen dauerte dieses etwas l\u00e4nger als eine Stunde wobei der Schwerpunkt auf dem Englischtest lag. Die Einzelgespr\u00e4che wurden selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr diese Tests erst einmal unterbrochen.<\/p>\n<p>Alle diejenigen, die das Einzelgespr\u00e4ch schon\u00a0vorher hatten,\u00a0durften nun nach den Tests nach Hause gehen. Ich hatte das Pech (oder das Gl\u00fcck? &#8211; denn bekanntlich kommt das beste ja zum Schluss), dass ich das letzte Einzelgespr\u00e4ch hatte.<\/p>\n<p>Leider kann ich euch dar\u00fcber kaum noch was erz\u00e4hlen. Vor solchen Gespr\u00e4chen bin ich immer suuuuper aufgeregt und letztendlich habe ich das Gespr\u00e4ch auch wie in Trance erlebt.<\/p>\n<p>Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass die Aufregung total unbegr\u00fcndet war. Alle waren super freundlich und haben auch bei Fragen unterst\u00fctzend entgegengewirkt. Die Fragen waren leicht beantwortet, sofern man gut darauf vorbereitet war (ich erinnere hier noch einmal an die 35 Lernzettel!!!). Dann wurden noch 2-3 englische S\u00e4tze ausgetauscht und am Ende durfte ich Fragen stellen, die mir auf der Seele lagen. Wie oben schon gesagt, war dann mein Tag um 18 Uhr vorbei.<\/p>\n<p>Super anstrengender Tag, aber alleine diese Auswahltagung war schon eine Erfahrung wert und ich habe auch irgendwie gl\u00fccklich und stolz das Geb\u00e4ude verlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tja, wo soll ich eigentlich anfangen? 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