{"id":344,"date":"2019-02-03T16:18:45","date_gmt":"2019-02-03T15:18:45","guid":{"rendered":"http:\/\/35ppp.de\/lena\/?p=344"},"modified":"2019-02-03T16:18:45","modified_gmt":"2019-02-03T15:18:45","slug":"10-minneapolis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/2019\/02\/03\/10-minneapolis\/","title":{"rendered":"#10 Minneapolis&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;und drei Deutsche.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Hallo Hallo!<\/p>\n<p>Heute melde ich mich ganz brav ein paar Tage sp\u00e4ter nach meinem letzten Blogeintrag! *Applaus* Da dieser Blogeintrag etwas l\u00e4nger wird, habe ich die Bilder <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/drive\/folders\/1SgXru4s_0PaUOdtp2D2Mj1cAvNQflA9M?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a> wieder in einen Link gepackt.<\/p>\n<p>Wie ich schon erw\u00e4hnt habe, flog ich f\u00fcr<strong> Silvester<\/strong> zu Anna und Christian in den <strong>Norden<\/strong> der USA. Mein Wecker klingelte um 4 Uhr am 26. Dezember \u2013 allerdings war ich so m\u00fcde, dass ich mich erst eine halbe Stunde sp\u00e4ter aus dem Bett qu\u00e4lte. Da Amber und ich um 5 Uhr zum Flughafen losmussten, machte ich mich schnell fertig und stopfte alle restlichen Kleidungsst\u00fccke in meinen Minikoffer. Okay, um ehrlich zu sein war der Koffer gar nicht soooo klein, meine dicken Jacken und Pullis waren einfach zu volumin\u00f6s. \ud83d\ude09 Und dann ging es schon ab zum Flughafen! Nach einer ca. 40-min\u00fctigen Fahrt kamen wir am Flughafen in Nashville, TN an. Dort gab ich mein Gep\u00e4ck auf und musste danach ein bisschen ver\u00e4ngstigt feststellen, dass ich vergessen hatte, mein Kofferband anzubringen \u2013 die Schl\u00fcsselfunktion des Koffers hatte ich nat\u00fcrlich auch nicht genutzt. Und wer mich kennt wei\u00df, dass ich ein Schisser bin, wenn es um meinen Koffer geht. \u2639 Die Sicherheitskontrolle verlief reibungslos und dann stand ich auch schon am Gate. W\u00e4hrend ich aufs Boarding wartete, g\u00f6nnte ich mir ein paar Erdn\u00fcsse und den widerlichsten K\u00e4se den ich jemals gegessen habe. Total ersch\u00f6pft sa\u00df ich dann irgendwann auch endlich im Flieger. Ich war mega aufgeregt, Anna und Christian wieder zu sehen. Tja. Und dann hatten wir erstmal eine Stunde <strong>Versp\u00e4tung<\/strong> und da ich keinen Direktflug und nur eine Stunde Umsteigezeit hatte, machte ich mich schonmal auf einen stressigen Tag gefasst. Als wir dann endlich abhoben, war ich so m\u00fcde, dass ich sofort einschlief und erst wieder zur Landung aufwachte. Ich stellte fest, dass ich doch noch ca. 20 Minuten zum Umsteigen hatte. Also dr\u00e4ngelte ich mich durch die Menschenmassen und rannte zum n\u00e4chsten Gate (welches \u00fcbrigens am anderen Ende des Flughafens war). Nun k\u00f6nnt ihr euch eine gehetzte Lena mit 5 Schichten Klamotten inklusive Handgep\u00e4ck und einer dicken Winterjacke in der Hand vorstellen. Exakt 3 Minuten vor Boarding meines Fluges nach Green Bay stand ich dann am Gate. Hallelujah! Ab da verlief alles problemlos und sogar mein Koffer kam ohne jegliche Sicherung heil bei mir an! In Green Bay holte mich Anna mit ihrem Gastvater und dessen Schwester ab. Wie es nat\u00fcrlich so ist, gabs erst einmal \u201eConfusion\u201c mit den beiden Sprachen. Ich begr\u00fc\u00dfte Anna auf Englisch um dann festzustellen, dass sie ja Deutsche ist. Mich traf fast der Schlag als ich aus der stickigen Ankunftshalle rauskam. Es war kalt! Und ich dachte Tennessee war kalt\u2026 Gott sei Dank hatte mir eine Freundin ihre dicken Winterstiefel und eine dicke Winterjacke geliehen (Thanks Sarah!) Zu viert fuhren wir dann durch Green Bay und machten eine kleine Wanderung entlang des Flusses. Das tat wirklich gut nach dem ganzen Hin und Her am Flughafen! Danach gab es Lunch und dann zu Anna nach Hause. Von dort aus fuhren wir ein bisschen durch Appleton, holten uns einen Kaffee in ihrem Lieblingscaf\u00e9 und gingen shoppen. Dort traf ich sogar ein paar Freunde von Annas College! Abends hatten wir richtig viel Spa\u00df beim Abendessen mit Annas Gastfamilie. Wir telefonierten mit Christian und ich war einfach gl\u00fccklich, mal wieder ein bisschen bl\u00f6d auf Deutsch schmarren zu k\u00f6nnen \ud83d\ude0a.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen machte uns Annas Gastvater <strong>Schokoladenwaffeln<\/strong> zum Fr\u00fchst\u00fcck. Soooooooo lecker! Und dann gings auch schon los in Richtung Minneapolis \u2013 unser kleiner Roadtrip. Auf dem Weg dorthin stellten Anna und ich fest, dass das Fast Food Restaurant Applebee\u2019s garnicht so schlecht ist und der Service echt top!<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\"><strong>Endlich in Minneapolis!<\/strong><\/span> Nach circa 7 Stunden kamen wir in Minneapolis an und fuhren direkt zu unserem Airbnb. Leider musste ich beim Aussteigen feststellen, dass mein Schuh ein Loch hatte. Na toll. Nichts desto trotz schleppten wir gef\u00fchlt 76 Taschen ins Haus. Nach einem kleinen \u201eNap\u201c und ein paar deutschen Weihnachspl\u00e4tzchen sp\u00e4ter, fuhren wir auch schon los um Christian vom Flughafen abzuholen. Das war eine Gaudi! V\u00f6llig ersch\u00f6pft mussten wir 5mal beim gleichen Informationsmitarbeiter nachfragen, wo denn der Starbucks war. Mit einem Kaffee in der Hand und voller Vorfreude warteten wir auf Christian \u2013 bis wir feststellten, dass wir uns in der internationalen Ankunftshalle befanden (Fail No. 5474). Doch dann bekamen wir es endlich hin und es gab ein Wiedersehen mit Christsch\u00e4n! Ich konnte es gar nicht glauben, dass wir eine Woche zu Dritt verbringen konnten! Da wir alle ziemlich hungrig waren, fuhren wir zu einer Pizzeria und g\u00f6nnten uns eine sch\u00f6ne, fettige, dicke Pizza. W\u00e4hrenddessen fanden wir heraus, dass Nico, ein anderer PPPler auch in Minneapolis ist. Wir beschlossen, uns mit ihm zu treffen und fuhren ein paar Minuten sp\u00e4ter los. Und da passierte es. Da es glatt, regnerisch und dunkel war, fuhr Anna durch zwei riesengro\u00dfe Schlagl\u00f6cher. Es tat einen riesen Schlag. Wir stoppten und mussten leider feststellen, dass Annas Auto zwei<strong> platte Reifen<\/strong> hatte. \u201eWoah, das muss jetzt echt nicht sein!\u201c Wir riefen Annas Gastvater an und schrieben Nico, der zum Gl\u00fcck sofort kam \u2013 mit amerikanischen Freunden im Schlepptau. Long story short: Weil Nico durch Triple A versichert ist, schenkte er Anna seinen letzten kostenfreien Abschleppservice. W\u00e4hrend wir auf den Abschleppdienst warteten, sahen wir mindestens 5 weitere Autos, die ebenfalls abgeschleppt werden mussten \u2013 an der gleichen Stelle. Nicos Freunde waren dann so lieb und fuhren uns zu unserem Airbnb wo wir auch sofort schlafen gingen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag riefen wir den Car Repair Shop an, der uns nat\u00fcrlich erstmal<strong> \u00fcbers Ohr hauen<\/strong> wollte. Tja, nicht mit uns. Wir lie\u00dfen uns keine 4 neuen Reifen f\u00fcr knapp $1,000 andrehen. Als beide Seiten mit der Reparatur einverstanden waren, fuhren wir in die Mall of America \u2013 Frustshoppen quasi. Alle, die nach Minneapolis gehen, m\u00fcssen diese Mall gesehen haben! Die Mall ist riesig und beherbergt sogar ein Sea Life. Wir verbrachten fast den ganzen Tag dort und abends gings dann noch zu Aldi um ein paar Dinge f\u00fcrs Abendessen zu kaufen. Au\u00dferdem holten wir Annas Auto aus der Werkstatt.<\/p>\n<p>Am Morgen gab es ein ausgiebiges Fr\u00fchst\u00fcck und dann war <strong>Sightseeing<\/strong> angesagt \u2013 daf\u00fcr hatten wir uns den k\u00e4ltesten Tag der Woche ausgesucht. Trotzdem machten wir uns auf den Weg und waren erstaunt, wie wenig Menschen in der Stadt waren. Wenn man allerdings bedenkt, dass es an diesem Tag 0 Fahrenheit (also -18\u00b0C) hatte, kann man das schon nachvollziehen. Der Rest des Tages verlief ruhig und mit abgefrorenen Fu\u00dfzehen.<\/p>\n<p>Ein Tag vor Silvester besuchten wir eine Lebuchenhaus Austellung im Norway House. Mitglieder (Jung &amp; Alt) des Vereins kreieren jedes Jahr verschiedenste Lebkuchenh\u00e4user, die dann f\u00fcr eine Ausstellung im Norway House zusammengetragen werden. Nach einer kleinen Pause fuhren wir zum Minnehaha Park. Da Minnepolis im Winter immer frostig kalt ist, friert der dortige Wasserfall immer ein. Und es sah wirklich spektakul\u00e4r aus! Zwar mussten wir die eigentlich geschlossenen Stufen quasi runterschlittern, aber die Aussicht war es definitiv wert. Ein Mitglied des Norway House fand heraus, dass wir Deutsche sind und gab uns einen Tipp f\u00fcr ein \u201etypisch\u201c <strong>deutsches Restaurant<\/strong>. Da wir Drei ziemlich Bock auf deutsches Essen hatten, fuhren wir also dort hin. Es war wirklich gar nicht so schlecht! Ich genoss eine vegetarische Bratwurst mit Sauerkraut, die wirklich ein bisschen wie Bratwurst schmeckte.<\/p>\n<p>Am 31. Dezember machten wir uns bereit f\u00fcr die <strong>80er Party im First Avenue Club<\/strong>. Neben vielen Bands markierte dieser Club auch den Start f\u00fcr Prince und Owl City. Nachmittags a\u00dfen wir Abendessen und machten uns dann bereit f\u00fcr die Party. Wichtig war hier die Frage: Winterboots oder hohe Schuhe? Warm und bequem oder schick und passend zum Outfit? Als es dann endlich soweit war, RANNTEN wir zum Bus, weil es knapp -14\u00b0C hatte. Am Club angekommen, wurden wir aber abgewiesen, weil Christian nur eine Kopie seines Reisepasses dabeihatte. Also hie\u00df es: zur\u00fcck nach Hause, Original holen, ggf. Fu\u00dfw\u00e4rmer anbringen und wieder zur\u00fcck. Eins sage ich euch: ich habe noch nie so sehr in meinem Leben gefroren. Wer sch\u00f6n sein will muss leiden, wa? \ud83d\ude09 Der zweite Versuch klappte dann und wir hatten eine tolle Zeit im First Avenue. Nachts im Airbnb mussten wir unseren Krempel und Goodies in unsere Koffer stopfen, weil es gegen 8 am schon wieder Richtung nach Hause ging. Das Ganze ging also wieder von vorne los: todm\u00fcde und hungrig am Flughafen. Christian und ich warteten gemeinsam auf unsere Flieger und verabschiedeten uns vor dem Securitycheck. Und ruck zuck war ich auch wieder zur\u00fcck in Georgia! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Tut mir leid, dass dieser Eintrag so lange geworden ist. Respekt, wenn Du wirklich bis hierher gelesen hast! Diese Woche war eine der Besten bis jetzt und ich kann es kaum erwarten, Anna, Christian und alle anderen PPPler im M\u00e4rz (Washington D.C.) wieder zu sehen.<\/p>\n<p>P.S. Ich entschuldige mich schonmal f\u00fcr Grammatikfehler \u2013 es ist mittlerweile schwieriger, die ganzen amerikanischen Erlebnisse ins Deutsche zu schreiben. \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>Bis bald,<\/p>\n<p>eure Lena<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;und drei Deutsche.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-344","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":345,"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344\/revisions\/345"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/35ppp.de\/lena\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}