#11 Täglich grüßt das Murmeltier…

…Was ich gerade so mache.

Hello friends!

Schön, dass ihr mal wieder vorbeischaut 🙂 Hier gelangt ihr zu den Bildern zum Beitrag.

Wie viele wissen, mag ich es, mich gesund zu ernähren (was natürlich nicht heißt, dass ich „Nein“ zu Süßigkeiten sagen kann!). Da sich meine Gastfamilie auch sehr gesund ernährt, fällt es mir auch hier nicht schwer. Jonathan und Amber gehen beide regelmäßig zum CrossFit (normalerweise fünf mal pro Woche). Ihr Gym bietet öfters eine sogenannte Nutrition Challenge an, um Leistung und Ernährung zu verbessern. Da die beiden bereits mitten in einer Challenge waren, als ich im August ankam, war ich umso neugieriger als Amber mich fragte ob ich bei der Neujahrs Challenge mitmachen wollte. „I’m in!“, meinte ich nur und war Feuer und Flamme, das Ding zu rocken. Hier ein bisschen Hintergrundwissen: Man kann pro Woche max. 40 Punkte sammeln. Kritierien hierfür sind +7h Schlaf, nicht zu viel essen, hauptsächlich Gemüse, ausreichend Protein, Carbs und Fats, jeden Tag mindestens 15 Minuten Dehnen, trainieren, usw. Außerdem durften wir keinen Zucker in irgendeiner Form zu uns nehmen (außer Fruchtzucker) das heißt kein Honig, Ahornsirup und keine Süßigkeiten. Das war der schwierigste Punkt für mich, denn ich liebe Süßes J. Das ganze ging 6 Wochen lang – wir starteten in der zweiten Februarwoche. Mittlerweile habe ich es geschafft und habe sogar zwei Preise in Form von Gutscheinen gewonnen, da ich zweimal die maximale Punktzahl erreicht hatte. Ich sage euch, es braucht eine ordentliche Portion Selbstdisziplin wenn man eine Eismaschine und ungelogen 10 verschiedene Snacks und Süßigkeiten 24/7 auf der Arbeit zur Verfügung hat und die Arbeitskollegen glücklich ihr Eis mit Karamell- und Schokosoße löffeln. Ich habe einfach fröhlich meine Babykarotten geknabbert… Allerdings ist nur der Anfang schwer gewesen, denn mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Ernährungsweise und ich gelangte an einen Punkt, an dem ich M&Ms, Donuts, Eis und Co. anschauen konnte, ohne das Bedürfnis, diese essen zu wollen.

Während den letzten Wochen machte ich mich auch schon mal an die Planung für den großen Roadtrip Anfang Juli. Seit Silvester ist die Zeit nur so verflogen; echt erschreckend. Gemeinsam mit Christian tüftelte ich einen groben Plan aus, der derzeit neun Nationalparks und 14 Städte beinhaltet. Natürlich kann man so einen Trip nicht in zwei Tagen über WhatsApp und Skype planen. Es macht aber richtig Spaß, Infos rauszusuchen, sich über Campingplätze und Hotels zu informieren und einfach Vorfreude zu spüren!

Wie das manchmal so ist, kommen manchmal auch unangenehme Dinge auf. So musste ich auch mal zur Autoreparatur. Allerdings war es nichts schlimmes, lediglich eine Felge musste ausgetauscht werden, da es beim Fahren seltsam geruckelt hatte. Der Ölwechsel stand dann auch noch an und ich war knapp 200 Dollar ärmer. Zusätzlich bemerkte ich eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit, dass eines meiner vorderen Lichter nicht mehr funktionierte und nahm mir vor, gleich am nächsten Tag zur Werkstatt zu fahren. Abends fuhr ich gegen acht Uhr nach Hause und wurde natürlich prompt von der Polizei angehalten. Ich war mega aufgeregt und hatte Schiss/mega Respekt aber wusste, dass ich nichts falsch gemacht hatte, da ich nach einem Vorfall im Dezember immer nur das Tempolimit fuhr. Der Polizist war aber sehr nett und fragte nur nach meinem Führerschein. Anschließend ließ er mich weiterfahren, mit einem Hinweis auf mein kaputtes Licht.

Da im Februar bereits Interviews mit potenziellen amerikanischen Austauschstudenten für das 36.PPP anstanden und Max, unser Programm Coordinator aus New York sowieso in Atlanta war, trafen Thilo, Lisa, Andre und ich uns mit Max zum Abendessen. Wir hatten einen gemütlichen Abend und zogen dann noch weiter in einen Pub, wo wir uns untereinander über das Programm und unsere Erlebnisse austauschten. Es tat wirklich gut, mal wieder Deutsch zu reden – vor allem mit Freunden in der gleichen Situation. 😉

Natürlich muss ich mich auch schon um mein Leben nach dem Jahr kümmern. Das bedeutet für mich: BOS-Anmeldung, heißt widerrum: Bürokratie! Yay! Ich musste also alles ausfüllen, Originale nach Deutschland schicken, Vollmachten ausfüllen und meinen Eltern sagen, wo ich meine Originalen Zeugnisse etc. aufbewahre. Ich halte euch auf dem Laufenden, ob alles klappt. 😀

Vor ein paar Tagen war ich gemeinsam mit Amber und Jonathan auf dem Adventure Film Festival hier bei uns in Rome. Da ich noch nie auf einem Film Festival war, wusste ich nicht genau was auf mich zukam. Allerdings haute es mich quasi um und es war toll, eine breite Auswahl von Filmen zu sehen. Wie es der Titel schon verrät, ging es um abenteuerliche Kurzfilme und Dokumentationen. So waren zum Beispiel Filme über das Eislaufen auf wildem Eis in Alaska, Freediving, Ski fahren, Klettern im Yosemite Park, 1,200 Meilen Kanu fahren und vieles mehr dabei. Diese Filme waren sehr bewegend, zum Teil sehr emotional und inspirierten mich sehr.

Neben vielen kleinen Dingen wie Sightseeing in und um Rome, shopping und Organisieren, Arbeite ich sehr viel und teilweise seltsame Schichten. Allerdings liebe ich meine Arbeit bei WinShape und selbst wenn ich um 5.30 Uhr frühs aufstehen muss, macht es Spaß, unsere Gäste Willkommen zu heißen, ihnen zu helfen und den Tag zu verschönern.

Am 2. März geht es für mich dann auch schon nach Washington D.C. zum Civic Education Workshop mit allen Teilnehmern. Ich freue mich schon sehr darauf und werde das Wochende vor Seminarbeginn am Montag mit Anna und Christian verbringen. Obwohl ich eigentlich schon für die Woche in D.C. packen müsste, unternahm ich vorher aber noch einen kleinen Single-Roadtrip nach Chattanooga, Tennessee. Dort ging ich Klettern, spazierte entlang des Tennessee Rivers und aß einen veganen Burger. 🙂

Happy March und bis bald!

eure Lena

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