Justine in den USA

Meine Zeit in West Virginia

#12 Zwei Städte in einer Woche

Nachdem der Weihnachtsstress überstanden war, standen zwei kleine Trips auf dem Plan. Am 26. Dezember ging es mit fünf anderen Studenten meiner Uni nach Columbus in Ohio. Wir hatten ein wirklich schönes Airbnb und am ersten Abend stand erstmal eine gemeinsame Kochsession auf dem Plan. Da wir eine internationale Truppe waren gab es dann tunesisches Brot, japanisches Sushi und nepalesisches Curry. Ah ja, und ich als deutsche Kartoffel habe für alle Süßkartoffelpommes gemacht 😊

Am nächsten Tag haben wir dann einfach die Stadt erkundet und waren im Science Museum. Am Abend hatten zwei der Jungs Karten für ein Wrestling Event, und da der Rest der Gruppe in der Unterkunft herumsitzen wollte habe ich kurzer Hand noch eine Karte für das Wrestling gekauft.. Fazit: muss ich jetzt nicht nochmal haben, war aber trotzdem ein schöner Abend und auf jeden Fall “part of the total American experience!“

Als es am 28. wieder zurück Richtung West Virginia ging habe ich dann am Abend auch schon meinen Rucksack für den nächsten Trip gepackt. Es ging über Silvester nach Chicago mit Marvin, einem anderen PPP-Teilnehmer.

Dieser Trip ist allerdings ein bisschen turbulent gestartet. Mein Flug war um sechs Uhr morgens, ich wollte deshalb um 2 Uhr aufstehen und um 3 losfahren, da der Flughafen eine Stunde von mir entfernt ist. Naja, irgendwann stand meine Gastschwester dann vor meinem Bett und hat mich dezent darauf hingewiesen, dass es schon 3 Uhr ist. Daraufhin habe ich dann meine zum Glück schon gepackten Sachen geschnappt und bin vom Bett direkt ins Auto gesprungen. Als ich dann um 4:15 Uhr am Flughafen angekommen bin habe ich eingecheckt und mich für die Sicherheitskontrolle angestellt. Nach einer Weile kam dann eine Flughafenmitarbeiterin und schickte ca. die Hälfte der Leute nach oben, um sich bei einer zweiten Sicherheitskontrolle anzustellen, da diese hier zu lange dauern würde und sie nicht wollte, dass jemand seinen Flug verpasst. Dankbar für die Info wollte ich mich dann also eine Etage höher anstellen, wo mich dann jedoch ein anderer Mitarbeiter darauf hinwies, dass das nicht geht und ich mich unten anstellen muss. Tja, so stand ich dann also in der selben Schlange, allerdings wieder ganz hinten.. irgendwann kam dann die gleiche Mitarbeiterin und schickte uns wieder nach oben, diesmal allerdings erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings schon 5:30 Uhr und ich war eigentlich schon sicher, dass ich meinen Flug verpassen würde. Nachdem ich es dann endlich durch die Sicherheitskontrolle geschafft hatte bin ich tatsächlich nach einem rekordverdächtigen Sprint à la Usain Bolt auf die letzte Minute noch ins Flugzeug gesprungen. Halleluja!

In Chicago angekommen habe ich dann einfach ein bisschen zu Fuß die Stadt erkundet und war im Nature Museum. Am nächsten Tag war das Wetter so schön, dass ich mich dazu entschlossen habe die Skyline von Chicago von dem Riesenrad auf dem Navy Pier zu betrachten. Fazit: sehr gute Entscheidung!

Nachdem Marvin am Abend auch angekommen war haben wir direkt ein Chicago “must have“ getestet und haben deep dish pizza gegessen. Fazit: auch das war eine sehr gute Entscheidung!

Da es am nächsten geregnet hat und wirklich kalt war ging es dann ins Museum of Science and Industry. Am Abend, dann zum Glück ohne Regen, sind wir für das Feuerwerk wieder zum navy pier gefahren.

Da es am 01. Januar immer noch kalt und etwas regnerisch war sind wir noch ins Field Museum gegangen und haben am Abend nach einer zweiten deep dish pizza noch die Stadt zu Fuß erkundet.

Am nächsten Tag ging es dann diesmal mit genügend Zeit am Flughafen auch schon zurück nach West Virginia.

Und hier heißt es jetzt erstmal in die Arbeitswelt reinkommen, aber mehr dazu im nächsten Eintrag.

Take care and happy new year!

Justine

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